Ich bi Walliser

 

Ich bi en Schwizerbürger, ja en rächte Eidgenoss

und miini Heimatliebi, ja die isch ganz riesugross.

Doch ich bi jetz ganz ehrlich und erkläru darum hie:

In eerschter Linia bin ich nit en Schwizer sondern hie

Nei ich bi Walliser, ich bi en Walliser

Ich bi kei Schwizer, sondern bi en Walliser!

Wier hei die schönschtu Bärga und die wäägschtu Gletscher öi.

Im ganzu Wallis findusch dü nit ei leidi Fröi.

Nur flotti starchi Männer heint im Wallis eppis z’tüe.

Ier chennt mer riewig glöibu, ich keeru schliessli sälbsch derzüe.

Ja ich bi Walliser, ich bi en Walliser.

Ich bi en flotte, starche, hibsche Walliser!

REFR:

Ja wier Walliser si stolz

Wier sii us güetum Holz

Jede Schwizer isch so froh,

dass 1815 d’Schwiz zum Wallis isch cho!

Ich triichu gäru Fendant und natiirli öi Goron,

bi Fän vam HC Sieders und nit va Gotteron.

Deheimu holt der FC Sittu en Punkt uf jede Fall,

drum briell ich “Allez Sion!” bi jedum Cup-Final,

denn ich bi Walliser, ich bi en Walliser

ich tschuttu hie im Wallis und bi Walliser!

Im Wallis chrampfunsch gäru, wier sii schaffigi Lit

das isch der Grund warum’s hie fasch kei Arbeitslosi git.

In d’Üsserschwiz ga schaffu, das fallt iisch nit i

statt en Walliser stelluntsch da grad zwei Üsserschwizer i

doch ich bi Walliser, ich bi en Walliser,

ich chrampfu hie im Wallis und bi Walliser!

REFR:

Ja wier Walliser sii stolz

wier sii us güetum Holz

öi der Bundesrat isch so froh

dass 1815 d’Schwiz zum Wallis isch cho!

Ja luschtig sii und fröhlich sii das ligt iisch im Blüet

wier zeige jedum Grüezi wie mu richtig fäschtu tüet.

Ob Schnaps, ob Bier ob Wii, äs git nix was iisch fählt

Wier Walliser chäme scho mit Promill uf d’Wält

Ja ich bi Walliser, ich bi en Walliser,

ich süffu hie im Wallis und bi Walliser!

Doch will ich uf Papier en rächte Bärner bi.

Seit mu hientamal, das ich es Grüezi sii.

Doch die wa immer flüechunt uber d’Grüezini

das sind doch sicher nummu flääti Mämmini!

Doch das sind Walliser, öi das sind Walliser

ich wohnu hie im Wallis und bi Walliser!

- immal fascht!- 

 

 

Ohni Dich

 

Wie en Blitz ohni Donner, wie es Cheminée ohni Fiir,

wie es Saasi ohni Gwunder, wie s Butilli ohni Wii

wie en Tag ohni Sunna, wie en Bank ohni Gäld,

wie en Hahnu ohni Henna, wie en Zahnarzt ohni Zähnt:

Fühl ich mich, ohni Dich, fühl ich mich, ohni Dich!

Wie es Schaf ohni Wulla, wie en Sänger ohni Stimm,

wie der Heino ohni Brilla, wie es Bier ohni Schüüm,

wie die Eva ohni Adam, wie en Fröi ohni Maa, 

wie en Müsiö ohni Madam, wie en Coiffeur ohni Haar:

Fühl ich mich, ohni Dich- fühl ich mich, ohni Dich.

REFR:

Ohni Dich; isch ds Läbu so schwär,

ohni Dich; fühl ich mich so läär,

ohni Dich; gits kei Sunnuschii,

ohni Dich; will ich nimme sii!

Ohni Dich, bin ich:

Wie en Schwiz ohni Wallis, wie en Stecker ohni Strom,

wie der Herrgott ohni Alles, wie der Papscht ohni Rom,

wie en Boxer ohni Händsche, wie en Zoo ohni Tier,

wie en Wält ohni Mänsche, wie en Chüeh ohni Stier:

Fühl ich mich, ohni Dich - fühl ich mich, ohni Dich.

REFR:

Ohni Dich; isch ds Läbu...

Wie en Blüema ohni Wasser, wie en Zug ohni Gleis,

wie es Auto ohni Strasse, wie en Bock ohni Geiss,

Wie z‘vill Lohn ohni z‘schaffu, wie es Stiichtier ohni Gschtäich,

wie en Chnelli ohni z‘Laffu, wie Z’Hansrüedi ohni Säich:

Fühl ich mich, ohni Dich - fühl ich mich, ohni Dich!

 

 

Spinnsch de dü? 

 

Wenn ich mal vor du Spiegul stah

und mich bitrachtu tüe.

De lüeg ich mich de genau a

und nicku mier sälbsch züe.

Ich bi en uverschämte Maa,

athletisch gsehn ich üs.

Doch pletzli steit die Margrit da

und lachut mich nur üs:

Was? Athletisch seisch dü dem?

REFR:

Spinnsch de dü? Geits der no?

Bisch eiguntli no normal?

Genau das seit miis Margritli mier fasch jedesmal.

Spinnsch de dü? Geits der no?

Bisch eiguntli no normal?

Genau das seit miis Margritli mier fasch jedesmal

genau das seit miis Margritli mier fasch jedesmal.

Ich verchumm der greeschtusch Strit

wägs dum Hüüshaltigsgäld

denn immer jäissut mier d’Margrit, 

dass ira vill z’vill fählt.

Doch ich sägu zu ira:”Nei!

Meh verchunnsch dü nit!

Denn jede Monat zwenzig Stei,

meh brüüchsch dü sicher nit!”

Was nummu zwenzig Stei?

REFR:

Spinnsch de dü? Geits der no?

Bisch eiguntli no normal?

Ich brüüchu doch fer d’Chleider fasch 2000 jedesmal!

Spinnsch de dü?...

Will ich ds Margrit so gäru hä,

gits bald es Hochzitsfäscht.

Es Riisufäscht het das gigäh,

totmied sii wier ins Näscht.

Doch mitti in der Hochzitsnacht

säg ich: “Gäll blibsch mer tröi?!?”

Scho gits der eerschtusch Ehekrach

denn jetz seit miini Fröi:

Was? Tröi soll der sii?

REFR:

Spinnsch de dü? Geits der no?

Bisch eiguntli no normal?

Genau das seit miis Margritli mier fasch jedesmal.

Spinnsch de dü?......

 

Chnoblöich-Pizza

 

Ich wellti so gäru en Fröindin hä, 

doch das het kei Zwäck

denn will ich gäru Pizza hä, 

löift mier jedi wäg!

In d’Pizzeria gahn ich gäru i, 

iner Wucha vier füüf Mal.

und wenn ich am Pizza ässu bi, 

fräg ich mich jedesmal:

REFR:

Cha ächt da die Pizza d’schuld sii?

Ich berchumu nie es Munzi

jedi Fröi seit immer: “Nix da!

Dü ässusch Chnoblöich-Pizza!”

Ob die Pizza ächt der Grund sii?

Ich berchumu nie es Munzi!

Alli Fröije höirunt: “Nix da!

Dü stiichsch nach Chnoblöich-Pizza!”

Gahn ich alleinzig durch die Strasse, 

mächunsch en Bogu um mich!

Bi Fröije hän ich gar kei Chance, 

schii zeigunt mit dum Finger uf mich!

Ich cha doch nix derfir, 

dass der Chnoblöich stiicht, 

und das mus so fescht schmeckt!

Trotzdem äss ich Chnoblöich-Pizza gliich, 

doch ich hä jetzu gmerkt:

REFR:

Da cha nur die Pizza d’schuld sii!

Ich berchumu nie es Munzi

jedi Fröi seit immer: “Nix da,

Dü ässusch Chnoblöich-Pizza!”

Nur die Pizza cha der Grund sii,

ich berchumu nie es Munzi.

Alli Fröije höirunt: “Nix da!

Dü stiichsch nach Chnoblöich-Pizza!”

Alleinzig amne Tisch hock ich, 

und deichu ich bi en Göich!

Da hockt schich es Meitji näbu mich, 

bschtellt Pizza mit Chnoblöich!

Ich merku dass die das öi gäru het, 

das git mier Müet und Chraft!

Und will schii das doch so gäru het, 

bschtell ich ira en Chnoblöich-Saft!

REFR:

Da cha nur die Pizza d’schuld sii!

Jetz berchumm öi ich es Munzi!

Schii will zahlu. ich säg: “Nix da!

Ich zahlu dier die Chnoblöich-Pizza!”

Nur die Pizza cha der Grund sii!

Jetz berchumm öi ich es Munzi!

Ich will gah - doch schii seit:”Nix da!

Zeersch gits no en Chnoblöich-Pizza!”

 

 

Müeterli

 

Jetz hesch scho graui Haar,

doch das steert Dich nit.

Fer d’Chinder bisch Dü da

und Ferie kennsch Dü nit.

Dü hesch Diis ganzi Läbu

um alli Dich bimieht.

Drum wellti ich “Merci” sägu

mit dischum chleinu Lied.

Müeterli, Müeterli

Jede Morgu scho ganz früeh

steit ds Früestuck uf dum Tisch.

Dich chlagu keert mu nie,

öi wennt vill alleinzig bischt.

Ums Härz wirds Dier so schwär,

an settige länge Täg.

D’Wohnig isch jetz so läär,

denn wier Chind’ sii alli wäg!

Müeterli, Müeterli

Dü hesch us miinum Läbu

wirklich eppis gmacht.

Ich chennti no so vill sägu,

was Dü fer iisch hesch gmacht.

Ich sägu Dier jetz ehrlich,

miini Gschwischter sicher öi:

Dü bisch iisch unentbehrlich 

und die allerliebschti Fröi!

Müeterli, Müeterli

 

 

Das seit mier nix

 

Am Morgu so am sägschi litut mier der Wecker scho

dum Wecker isch das gliich wenn eersch am drii ins Näscht bisch cho.

Ich weiss gahn ich ga schaffu hän ich nur der ganz Tag Mieh.

Drum bliib ich hittu hie im Näscht und sägu lüt zu mier:

Das seit mier nix, ga schaffu nacheme Fäscht

das seit mier nix, hittu bliib ich im Näscht.

Denn erschtens tüet der Grind mier furchbar weh

und zweitens müess der Chef das öi igseh: 

Das seit mier nix.

Immer Ändi Jahr chunnt mier en Brief vam Stiirbüro, 

de briel ich imme voller Wüet: “Die Stiire sind mer cho!”

Die wellunt immer meh und meh, die lähnt und lähnt nit lugg!

Jetz häni gnüeg, jetz schriibune es Briefji eifach zrugg:

Das seit mier nix, hiir da zahl ich nix meh,

das seit mier nix, ich zahlu kei Stiire meh.

Denn erschtens choschtut zahlu Uberwindig

und zweitens hän ich folgundi Bigründig:

REFR:

Das seit mier nix, mier seit das nix!

Das seit mier nix!

Immer z’mitscht im Summer faht z’Theater wieder a

mit der ganz Famili sellti mu in d’Ferie gah.

Nach Italie anu Strand, nur an der Sunna sii

und we mu zruggchunnt, cha mu de vor Sunnubrand chüüm sii.

Das seit mier nix, nur wie Sardelle am Strand,

das seit mier nix, ich bliibu im Schwizerland.

Denn erschtens will ich miine Ferie gniessu

und zweitens ja nit an die Sunna miessu!

Das seit mier nix.

Mu seit mier immer: “Hansrüedi jetz nimm doch ändlich ab!

dü ässusch z’güet und triichusch z’vill jetz gwenn der das doch ab.

Diini Kilo miessunt wäg, probiers doch mal mit Sport!”

Ich sägu: “Jessusmarianzjosi, alles nur kei Sport!”

Das seit mier nix, nei ich triibu kei Sport

das seit mier nix, will de schwitz ich sofort.

Denn erschtens macht der Sport mich furchbar miede

und zweitens hän ich Ässu und Triichu lieber!

REFR:

Das seit mier nix, mier seit das nix!

Das seit mier nix!

Jede Mänsch öi dü und ich, müess irgendwe mal stärbu,

doch mier seit das nix, denn ich bi prinzipiell dergägu!

Und sellti aber trotzdem mal miis letschti Stündli schlah,

de briel ich de dum Petrus züe: “Das chunnt gar nit in Frag!”

Das seit mier nix, Petrus los mier güet züe,

das seit mier nix, ich blib der Läbtag lang hie!

Ich meinus Ärnscht, dü müesch mi nit üslachu,

denn stärbu, das isch ds’Letschta wa ni machu!

Das seit mier nix!

Hienta wenn ich spilu und de niemu tanzu tüet,

briel ich “Damutüür!” und deichu: Jetz chunnt d’Stimmig güet.

 

 

Dr Ledl chunnt!

 

Ich gah in miini Stammbeiz und ich bschtellu mier es Tee.

Ich triichu niemals meh es Bier, das git mier nur Grindweh!

Da geit die Porta pletzli üf, dr Ledl chunnt icha,

der Cello und alli andru öi - jetz faht das wieder a:

REFR:

Wier fäschte iischi Fäschti, der Wirt der macht öi mit,

wier näschte iischi Näschti, hina wieder nit!

Wie läschtig sind die Fäschti, we mu fasch nimme mag.

Doch fäschte wier die Fäschti - jede Tag!

Doch hientamal am Maabu wellti ich eifach miini Rüeh.

De bliib ich deheimu, schliessu miini Porta züe.

Da pletzli geit miis Feischter üf, dr Ledl lüegt icha,

der Cello und alli andru öi - jetz faht das wieder a:

REFR:

Wier fäschte iischi Fäschti, der Nachbüür macht öi mit.....

Ich brächu mier der Tschaagu und ich liggu im Spital.

Jetz brüüch ich nimme z’fäschtu ja das weiss ich ganz genau.

Da pletzli geit die Porta üf, dr Ledl chunnt icha,

der Cello und alli andru öi - jetz faht das wieder a:

REFR:

Wier fäschte iischi Fäschti, der Dokter macht öi mit.....

Jetz bin ich im Himmul und tüe d’Himmulsporta züe.

Ich wärdu niemeh fäschtu - jetz hän ich endlich Rüeh!

Da geit die Himmulsporta üf, der Ledl chunnt icha,

der Cello und alli andru öi - jetz faht das wieder a:

REFR:

Wier fäschte iischi Fäschti, der Petrus macht öi mit,

wier näschte iischi Näschti, hie obina öi nit......

Wier fäschte iischi Fäschti, alli mächunt mit....

 

 

Fernanda

 

REFR:

Oh Fernanda

ich bi üsser Rand und Banda

jetz triich ich nom biz Fendant 

de chumi zu dier uf d’Veranda

und halt um diini Hand a

Oh Fernanda.

Dü bisch so blau, blau, blauöigig und hibsch

no’s bizji schöner de wäris fasch Kitsch.

Dü triichsch nur Wii, Wii, Wii, wiisi frischi Milch,

Alkohol das isch nix fer dich!

Dü chöifusch Whisky, Whisky, Whiskas fer d’Chatz,

dü hesch en Kater und der heissut Max.

Dü hesch keis Härz, Härz, härzlosus Gmiet,

gat darum gfallsch dü mier bsunners güet!

REFR:

Oh Fernanda

ich bi üsser Rand und Banda

jetz triich ich nom biz Fendant 

und leggu miis bescht Gwand a

de chumi zu dier uf d’Veranda

und halt um diini Hand a

Oh Fernanda.

Dü hesch en Schnaps, Schnaps, Schnappschuss va dier

mier gigäh, der träg ich bi mier.

Dü schmecksch na Bier, Bier, Bier, Pierrot-Glace so siess

derbii hettisch dü doch vill lieber Gmiess.

Dü brännusch Pommes, Pommes, Pomme-Frites nie a,

e so en Fröi wellti jede Maa.

Dü bisch scho voll, voll, volljährig gsii

warum willt dü trotzdem no ledig gsii?

REFR:

Oh Fernanda

ich bi üsser Rand und Banda

jetz triich ich nom biz Fendant 

und leggu miis bescht Gwand a

im Spiegul lüeg ich mich lang a

de chumi zu dier uf d’Veranda

und tricku dich an die Wand dra

villiicht chunnt de no d’Yolanda

mit ihrer Scheschter Miranda

die chämunt beidi va Randa

de lüege wer zämu ds ganz Land a

und triiche es Fläschji Fendant

und ich halt um diini Hand a,

Oh Fernanda.

 

 

Ich gseh di gäru

 

Ich gseh di gäru, genau so wie d’bisch.

Ich gseh di gäru, bitte bliib wie d’bisch

so gfallsch dü mier.

Los nit uf d’Andru, tüe dich nie ändru,

denn ich hä di gäru, dü passusch saugüet z’mier.

Ja, ich hä di gäru, bitte bliib bi mier!

So wie d’am Morgu früeh üfsteisch

mit diine verwuschlute Haar.

Und wie dernah pressieru müesch,

trotzdem chunnsch dü fascht immer z’spaat.

Wenn dü es Rendez-vous abmachsch.

Pünktlich? Nei, das bisch dü nie.

Doch wenn dernaa so herrlich lachsch,

müess mu der eifach alls verzieh.

REFR:

Ich gseh di gäru....

Dü willt und willt nit gäru glettu,

nit emal diis eigunt Gwand.

Meischtens vergissusch dü no z’bettu.

Im Zimmer ligt alls umenand.

In diiner uberfilltu Wohnig,

sind d’Schublade alli voll.

Dü hesch zwar immer en Sauornig,

doch da dri fühl ich mich wohl.

REFR:

Ich gseh di gäru....

 

 

Im Wallis

 

Wa läbt wälsch und ditsch im gliichu Land? - Im Wallis!

Wa schaffunt no alt und jung mitenand? - Im Wallis!

Wa gits Aprikose im Uberfluss,

die vorigu kit mu in du Fluss? - Bi iisch im Wallis!

Wa het jedes Derfji schiini eigunt Sprach? - Im Wallis!

Wa isch der Rottu no en süübere Bach? - Im Wallis!

Wa schnüüfut mu frischi und gsundi Luft, 

oder chemisch greinigte Lonza-Duft? - Bi iisch im Wallis!

REFR:

So wild und durschtig wie der Rottu, si wier Walliser!

Mu het iisch scho so vill verbotu, iisch Walliser!

Doch wier läh iisch nit lah belehru,

wier wisse, wier tie zämukeeru!

Va Gletsch, bis uf St. Maurice! - Bi iisch im Wallis!

Wa kennt mu weder Zank no Strit? - Im Wallis!

Üsser wenns emal Schlägerije git!- Im Wallis!

Wa stemplut mu nit, wa schaffut mu,

wa triichut mu nit, wa laffut mu! - Bi iisch im Wallis!

Wa tüet mu nur sältu es Verbal gäh? - Im Wallis!

Wa fahrt mu statt achzig hundertzäh? - Im Wallis!

Wa gits ganz en liebi Polizii,

bisch glaffne, de länsch dich öi la sii! - Bi iisch im Wallis!

REFR:

So wild und durschtig...

 

 

Occasion

 

Als chleine Botsch vor hüüfu Jahr

isch miis Chätschgummi mal

us dum Müül, uf du Bodu kit.

Ganz lüt hän ich de afa flännu,

alli Lit heint afa rännu,

doch es nöis Chätschgummi finduntsch nit.

Doch de seit en Fröi zu mier;

schii gäbe ires Chätschgummi mier!

Ich sägu:

REFR:

No no no, ich will kei Occasion

no no no, nur kei Occasion! (2x)

Ich bi elter und in d’Schüel

und genau näbs miinum Stüehl

da hockut äbu immer nummu schii!

Und will schii doch so hibsch isch gsii,

verlieb’ ich mich sofort in schii,

doch zwei Wuche später is verbii!

Denn schii het mer vill z’vill verzellt,

va irer Verganguheit!

Drum säg’ ich:

REFR:

No no no, ich will kei Occasion.....

Ich bi öi in’s Militeer

bi jetz Panzergrenadier

mit Panzer fahru, ja das ischt en Hit!

Doch jedes Fahrzig want chasch gseh,

Panzer, Camion und no meh

isch nimme nöi - und das passt mier nit!

Der Kadi frägt: “Was isch öi los?

Jetz fahr doch endlich emal los!”

Ich sägu:

REFR:

No no no, ich fahr’ kei Occasion.....

Ja ich will nie en Occasion

ob Auto, Fernseh, Video,

ob Wäschmaschina, Velo und no meh.

Und öi wägs dischum Liedji scho

hän ich emal fescht Angscht vercho,

eine seit, das heige är scho keert!

Un der seit: “Das Lied isch nit va dier!”

Ich sägu: “Bitte glöib doch mier:”

REFR:

No no no, ich sing kei Occasion.....

 

 

Tschagge

 

Längi blondi Haar und güet frisiert,

mit dum beschtu Parfüm parfümiert.

D’Öigu sind so blau wie ds Firmamänt

und wenn schii lacht, verchunnt mu ganz zittrigi Händ.

En Figüür wie d’Göttin Venus öi.

Mit einum Wort: En uverschämti Fröi!

Doch ds’allerbeschta hän ich no nit gseit,

we mu das gseeht verchämunt alli Männer Freid:

REFR:

Schii het so superschlanki uverschämti Tschaagge

schii het so superschlanki uverschämti Bei.

Schii zeigt die superschlanku uverschämtu Tschaagge

gäru jedum Mannji, jeder Fröi.

Wenn schii so geit, die Tschaagge zeigt,

de stigt der Härzschlag und der Blüetdruck öi.

Fasch jede Maa lüegt schii lieb ab, 

drum glöib ich, nei die Fröi, die isch nit tröi!

Pletzli chunnt schii z’mier und seit:”Hey Boy!

Wie wäris de emal so mit iisch zwei?

Wier zwei wier passti sau güet zunenand,

wier wäri ds’schönschti Paar im ganzu Schwizerland!”

Doch ich sägu zu ira: “S’tüet mer leid!

Dü und ich, das mächi mier kei Freid,

dü bisch zwar lieb und sympathisch öi,

doch fer mich, da bisch dü vill z’en hibschi Fröi.

REFR:

Denn dü hesch so superschlanki uverschämti Tschaagge

dü hesch so superschlanki uverschämti Bei.

Dü zeigsch die superschlanku uverschämtu Tschaagge

gäru jedum Mannji, jeder Fröi.

Wenn dü so geisch, die Tschaagge zeigsch,

de stigt der Härzschlag und der Blüetdruck öi.

Fasch jede Maa lüegsch dü lieb a,

drum glöib ich, nei, dü wärisch mier nit tröi!

Verruckti geit schii und laht mich allei.

Da pletzli gsehn ich ganz en andri Fröi.

Schii treit nur Jeans und isch nit parfümiert,

isch gar nit gschminkt und gar nit so speziell frisiert.

Wier zwei si iisch de schliessli neecher cho

und hei enander gottlos lieb vercho.

Doch wa schii z’eerschtuschmal es Rockji treit,

bin ich ganz paff und hä de sofort züera gseit:

REFR:

Säg, dü hesch ja superschlanki uverschämti Tschaagge

dü hesch ja superschlanki uverschämti Bei.

Dü zeigsch die superschlanku uverschämtu Tschaagge

nummu mier und sältu mal ar Fröi.

Wenn dü so geisch, mier die Tschaagge zeigsch,

de stigt der Härzschlag und der Blüetdruck öi.

Doch gar kei Maa, lüegsch dü susch a,

drum weiss ich: Ja, dü blibsch mer immer tröi.

Drum weiss ich ja dü bisch die richtig Fröi!